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| D e r H a u s s p e r l i n g | |||||||
| Der Haussperling, im Volksmund Spatz genannt, ist vom Naturschutzbund (NABU) zum Vogel des Jahres 2002 ernannt worden.
Auch wenn jeder meint, unseren Spatz zu kennen, möchte ich ihn kurz beschreiben: Der Hahn ist durch eine dunkelgraue Kopfplatte, einen dunkelbraunen Nacken, eine schwarze Kehle und weiße Wangen gekennzeichnet. Oberseite und Flügel sind braun mit schwarzer Strichelung (Zeichnungsmelanin), Brust und Bauch sind grau bis graubraun. Das Weibchen ist graubraun und ohne auffallende Merkmale. Der Haussperling bevorzugt die menschlische Nähe und ist so in allen Siedlungsbereichen des Menschen anzutreffen, selbst in absolut nur aus Stein und Beton bestehenden Großstädten. Er ist ein absoluter Allesfresser, der neben Insekten und Körnern auch Hausabfälle, Obst und Knospen als Nahrung aufnimmt. Die Jungen werden überwiegend mit tierischer Kost, vor allem Insekten aufgezogen. Die Zucht wird schon im zeitigen Frühjahr mit der bekannten "Sperlingsbalz" eingeleitet. Hierbei hüpfen in der Regel mehrere aufgeplustete und laut tschilpende Männchen um ein Weibchen herrum. Hat sich ein Paar gefunden wird an einem geeigneten Platz von beiden Partnern gemeinsam das Nest gebaut. In Hohlräumen von Gebäuden, Felsspalten, Baumhöhlen oder auch in Nistkästen wird ein großes unordentliche Kugelnest mit seitlichem Eingang aus trockenem Gras, Halmen, Sticken, Papier, Lumpen was sich sonst noch verbauen läßt gebaut. Das Innere wird mit Federn und Haaren ausgepolstert.
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Die 4 bis 6 von grau über bräunlich bis grünlich gefleckten Eier werden von beiden Partnern 12 bis 14 Tage lang abwechselnd bebrütet. Die Jungen verlassen nach weiteren 13 bis 17 Tagen das Nest und werden dann noch weiter gefüttert. |
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Haussperlinge sind sehr gesellige Vögel und leben das ganze Jahr hindurch in kleineren bis großen Schwären. Sie machen durch ihr munteres Verhalten und das ständige lauthalse Tschilpen immer und überall auf sich aufmerksam. Die Population des Haussperlings ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen, auch wenn man es nicht so merkt. An dem Beispiel Haussperling, der in den Zuchtanlagen von Vogelzüchtern recht gering vertreten ist, ist ganz klar und deutlich zu sehen, daß der Rückgang einer Vogelrasse nicht mit den immer wieder böswillig unterstellten Naturentnahmen von Vogelzüchtern in Verbindung steht. |
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