D e r K a n a r e n g i r l i t z |
||||||
|
Der Urahn unserer heutigen Vielzahl an Kanarienvögeln ist ein kleiner grüner Vogel, der Kanarengirlitz. Er ist in seiner Heimat, den Kanarischen Inseln und Madeira häufig auch heute noch in großen Schwärmen anzutreffen, weshalb er auch oft als „Spatz der Kanarischen Inseln“ bezeichnet wird. Der Kanarengirlitz zählt heute zu den geschützten Arten und ist in der Vogelschutzrichtlinie 79/403/ EWG aufgeführt.In Deutschland ist nur für Naturentnahmen eine Ausnahmegenehmigung vom Besitz und Vermarktungs-verbot erforderlich. Der Kanarengirlitz, auch Nachzuchten, ist allerdings Kennzeichnungs- und Anzeigepflichtig. Gemäß Anlage 6 der Bundesarten-schutzverordnung muß der Kanarengirlitz mit einem 2,8 mm-Ring beringt werden. Der Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz (BNA) der einer der vom Gesetz festgelegten Ringausgabestellen ist, empfiiehlt eine Ringgröße von 2,5 mm. Die erforderlichen "Artenschutzringe" tragen, wenn sie über eine Züchterorganisation z.B. den Deutschen Kanarien- und Vogelzüchter Bund (DKB) bezogen werden, neben den gesetzlich vorgeschriebenen Kennzeichen auch noch die Züchter- und Verbands-nummer. Wichtig für die Haltung und Zucht des Kanarengirlitzes ist der erforderliche Herkunftsnachweis, der eindeutig nachweist, von welchem Züchter der Vogel nachgezogen worden ist. InDeutschland beschäftigen sich einige im Verhältnis zu anderen Wildvögeln allerdings sehr wenig Züchter mit der Zucht des Kanarengirlitz. Der Kanarengirlitz ist ein munterer, agiler Vogel, der dem Züchter sehr viel Freude bei der Beobachtung und Pflege macht. Er läßt sich nach meiner Erfahrung in größeren Flugboxen und Volieren unter Beachtung der Lebens- und Freßgewohnheiten recht problemlos züchten. |
||||||
![]() |
||||||
![]() |
||||||